Vor 1. Sitzung des Reinickendorfer Mobilitätsrats: CDU wirbt für Stärkung des bezirklichen Radroutennetzes!

16.05.2022, 09:28 Uhr
Marvin Schulz zeigt: Der Radweg in der Humboldtstraße ist in einem schlechten Zustand und soll erneuert werden.
Marvin Schulz zeigt: Der Radweg in der Humboldtstraße ist in einem schlechten Zustand und soll erneuert werden.

Anlässlich der 1. Sitzung des neuen Reinickendorfer Mobilitätsrats am 18.05.2022 schlägt die CDU-Fraktion Reinickendorf die Schaffung eines neuen, beidseitigen Radwegs in der Humboldtstraße vor.
 
„Fahrradfahren gehört längst zur Lebensrealität in einer Großstadt. Aber wir brauchen sichere Radwege, die Fahrradfahrer schützen und den motorisierten Verkehr nicht verhindern. Moderne Mobilität bedeutet, den Verkehrsmix zuzulassen. Diese Perspektive werden wir in den neuen Reinickendorfer Mobilitätsrat hineintragen“, sagt der Vorsitzende der Reinickendorfer CDU-Fraktion, Marvin Schulz.

„Der neue Radweg in der Humboldtstraße soll die Verkehrssicherheit für Radfahrer erhöhen und die Ortsteile Reinickendorf- Ost und -West miteinander verbinden. Er soll außerdem die Möglichkeit bieten, bequem in Richtung Kurt-Schumacher-Platz zu gelangen, um von dort aus in die Stadt weiter fahren zu können“, erklärt der verkehrspolitische Sprecher der CDU-Fraktion Reinickendorf, Niklas Graßelt. „Die Verbesserung der Radverkehrsinfrastruktur in Reinickendorf macht allerdings nur Sinn, wenn sie mit der gleichzeitigen Schaffung von sicheren Abstellflächen einhergeht. Diese könnten wir uns in etwa am Kurt-Schumacher-Platz vorstellen. Entsprechende Antragsentwürfe werden in unserer Fraktion derzeit besprochen“, führt er weiter aus.
 
Um die Idee der CDU-Fraktion Reinickendorf in der 1. Sitzung des Mobilitätsrats zu besprechen, haben sich Marvin Schulz und Niklas Graßelt außerdem in einem Schreiben an die Reinickendorfer Verkehrsstadträtin Korinna Stephan (Grüne) gewandt. Darin begründen sie die Notwendigkeit einer Radwegesanierung in der Humboldtstraße, zwischen Lindauer Allee und Ollenhauerstraße. So sei der bestehende Radweg in seinem jetzigen Zustand in einer schlechten baulichen Verfassung. Baumwurzeln haben ihn an zahlreichen Stellen untergraben. Außerdem ist er schmal, sodass der Radverkehr nur in eine Richtung fließen könne. Die CDU-Fraktion Reinickendorf schlägt vor, den Radweg so zu ertüchtigen, dass zukünftig Radverkehr in beide Richtungen möglich ist.
 
Die CDU-Fraktion Reinickendorf verfolgt mit ihrem Vorschlag zudem das Ziel, innerhalb des neuen bezirklichen Mobilitätsrats von Beginn an nach konkreten Lösungen für Verkehrsprobleme im Bezirk zu streben. An ideologischen Debatten wird sie sich nicht beteiligen.