Reinickendorf gegen illegale Müllentsorgung: Bezirk beteiligt sich an Berliner Schwerpunktwoche „Sperrmüll“
Das Reinickendorfer Ordnungsamt war im April Teil der berlinweiten Schwerpunktwoche
“Sperrmüll” und hat dabei umfangreiche Kontrollen zur Bekämpfung illegaler
Abfallablagerungen durchgeführt. Die Einsatzkräfte waren im Rahmen dieser Maßnahmen
insgesamt 6.054 Minuten im Außendienst präsent. Es wurden elf Autowracks festgestellt, 105
Ordnungswidrigkeitsanzeigen nach dem Kreislaufwirtschaftsgesetz (KrWG) gestellt und zwei
Anzeigen nach dem Straßenreinigungsgesetz Berlin (StrReinG) ausgestellt. Die sogenannten
„Waste Watchers“ konnten in diesem Zeitraum zwei Verursacher illegaler Müllablagerungen
ermitteln. Weiterhin wurden in Zusammenarbeit mit den Berliner Stadtreinigungsbetrieben
(BSR) durch Ordnungsamts-Einsatzkräfte 42 Schrottfahrräder im Bezirk entfernt. Einen
Kontrollschwerpunkt legte man auch auf das Umfeld eines Recyclinghofs. Hier wurde gezielt
geschaut, ob Personen nach dem Hinweis auf kostenpflichtige Entsorgungen das Gelände
verlassen und den entsprechenden Abfall anschließend illegal im öffentlichen Straßenraum
ablagern. Im Rahmen dieser Kontrolle konnten jedoch keine entsprechenden Verstöße
ausgemacht werden. Zu allen festgestellten Verursachern wurden
Ordnungswidrigkeitenverfahren eingeleitet. Dass illegales Müllabladen negative Folgen hat und
kein Kavaliersdelikt ist, sieht auch Reinickendorfs Bezirksstadtrat für Ordnung, Umwelt und
Verkehr, Sebastian Pieper (CDU), so. Er sieht das Thema weiterhin oben auf der Tagesordnung
und möchte den Kampf gegen illegale Vermüllung in Reinickendorf fortsetzen.
Cassandra Hoffmann, Fraktionsvorsitzende der CDU in der Bezirksverordnetenversammlung
(BVV) Reinickendorf, sagte dazu:
„Saubere Straßen, Grünanlagen und öffentliche Plätze sind ein wichtiger Teil der Lebensqualität
in Reinickendorf. Deshalb ist es richtig, dass das Ordnungsamt konsequent gegen illegale
Müllentsorgung vorgeht. Gleichzeitig braucht es aber auch mehr Eigenverantwortung jedes
Einzelnen. Wer seinen Müll achtlos abstellt oder illegal entsorgt, schadet unserem Bezirk und
belastet am Ende alle Steuerzahler. Reinickendorf sauber zu halten, ist nicht nur Aufgabe des
Bezirksamtes, sondern eine gemeinsame Verantwortung aller, die hier leben.“