CDU begrüßt vertiefte Prüfung zum Mitternachtssport

Die CDU-Fraktion Reinickendorf hatte auf ihre Initiative hin den Besprechungspunkt „Mitternachtssport“ auf die Tagesordnung des gestrigen Haushaltsausschusses setzen lassen. Ziel war es, offene Fragen zur Mittelverwendung und zur Durchführung des Projekts

Dabei konnten bereits einige Sachverhalte geklärt werden. Gleichzeitig wurde deutlich, dass bei einzelnen Punkten weiterer Aufklärungsbedarf besteht. Die CDU-Fraktion begrüßt daher ausdrücklich, dass der Bezirksstadtrat Ewers eine vertiefte Prüfung der Vorgänge angekündigt hat.

Der Mitternachtssport erfüllt einen wichtigen sozialpräventiven Zweck und richtet sich insbesondere an Jugendliche, die durch klassische Angebote häufig nur schwer erreicht werden. Umso wichtiger ist es, dass die eingesetzten öffentlichen Mittel transparent, wirtschaftlich und zweckentsprechend verwendet werden.

 

Richard Gamp, haushaltspolitischer Sprecher der CDU-Fraktion, erklärt:

„Es ist unsere ureigenste Aufgabe als Bezirksverordnete, das Handeln des Bezirksamtes sowie den Einsatz öffentlicher Mittel kritisch zu begleiten. Gerade wenn Steuergelder aus dem Bezirkshaushalt eingesetzt werden, müssen wir sicherstellen, dass diese wirtschaftlich, transparent und zweckentsprechend verwendet werden.“

 

Die CDU-Fraktion bedankt sich ausdrücklich bei Bezirksstadtrat Alexander Ewers für die Bereitschaft, im Ausschuss Rede und Antwort zu stehen und die aufgeworfenen Fragen zu beantworten.

Der Vorsitzende des Sportausschusses, Detlef Trappe (CDU), erklärt:

„Der Mitternachtssport erfüllt einen wichtigen sozialpräventiven Zweck. Gleichzeitig müssen wir sicherstellen, dass die eingesetzten Mittel ordnungsgemäß verwendet werden und die vorhandenen Ressourcen bestmöglich genutzt werden. Deshalb begrüßen wir die angekündigte vertiefte Prüfung.“

Neben der Mittelverwendung sieht die CDU-Fraktion weiteren Handlungsbedarf bei der Vergabe und Nutzung von Hallenzeiten. Insbesondere bei Trägern und Organisationen außerhalb des organisierten Vereinssports muss sichergestellt werden, dass reservierte Hallenzeiten tatsächlich genutzt werden.

„Hallenzeiten sind in Reinickendorf knapp. Natürlich ist Jugendarbeit nicht immer so planbar wie der klassische Vereinssport. Dennoch müssen wir uns anschauen, in welchem Umfang angemeldete Hallenzeiten tatsächlich genutzt werden und ob die bestehenden Verfahren verbessert werden können. Unser Ziel ist ein fairer und transparenter Umgang mit den vorhandenen Kapazitäten“, so Trappe weiter.

 

Auch die Fraktionsvorsitzende der CDU-Fraktion Reinickendorf, Cassandra Hoffmann, begrüßt die angekündigte Prüfung:

„Gerade in Zeiten knapper Kassen muss jeder Euro verantwortungsvoll eingesetzt werden. Deshalb begrüßen wir die angekündigte vertiefte Prüfung ausdrücklich. Jetzt kommt es darauf an, alle offenen Fragen transparent aufzuklären.“

 

Die CDU-Fraktion wird die Ergebnisse der vertieften Prüfung abwarten und das Thema anschließend erneut auf die Tagesordnung setzen. Ziel bleibt eine vollständige Aufklärung aller offenen Fragen sowie ein verantwortungsvoller Umgang mit öffentlichen Mitteln und den begrenzten Hallenkapazitäten im Bezirk.